Einer der Katastrophentage auf dem Tierschutzhof

 
Wiederholt wurde uns erzählt, daß im Dorf in einem Hinterhof eine kleine Hündin in praller Sonne angekettet lebt. 
So machten wir uns gestern auf den Weg, um nachzuschauen. Die Familie empfing uns freundlich und ließ uns ein. Was wir hier sahen, war herzzerreissend traurig. Die kleine braune Hündin an kurzer Kette, ein klapperdürrer Rüde an ebenso kurzer Kette und ein anderer kleiner Hund an einem kurzen Seil in einem Verschlag angebunden.
 
Angeblich hatte die Familie all diese Hunde aus noch schlimmeren Verhältnissen „gerettet“, die kleine braune Hündin z.B. lebte 2 Jahre in einer kleinen Kiste ohne je das Tageslicht gesehen zu haben.
Wir brauchten einige Überredungskunst, um den Leuten klarzumachen, daß diese Art von Hundehaltung eine Tierquälerei ist und sie bitte die Tiere in unser Obhut geben sollen, wir konnten sie dan mitnehmen auf den Hof.
Leider ist die Geschichte hier nicht zu Ende, kaum hatten wir die armen Fellnasen in den Gehegen untergebracht, hielt ein Auto vor dem Hof, eine Frau nahm einen Karton heraus und stellte ihn ab mit den Worten „ ich habe diese armen 7 Welpen völlig dehydriert an einer Haltestelle gefunden“. Ob sie die Wahrheit sagte …. wer weiß. Tatsache ist, daß wir an einem einzigen Tag nun 10 Neuzugänge hatten.
 
Tierschutz ist nicht einfach, wir geben immer alles, wenn es denn machbar ist.
Danke auch an alle, die uns dabei unterstützen dies tun zu können.