Hinweise

Wer sich mit dem Gedanken trägt einen Strassenhund bei sich aufzunehmen, sollte sich intensiv Gedanken machen. Hier einige hilfreiche Informationen:

Die meisten Hunde, die ein Zuhause suchen, wurden von der Strasse aufgegriffen und in ein Tierheim gebracht, entweder durch Hundefänger oder in ein privates Heim durch einen Tierschützer.
Der ein oder andere Hund hatte sicher vorher ein Zuhause, wurde dann ausgesetzt, und findet sich in einer neuen Familie leichter zurecht. Doch das ist die Minderheit. In Rumänien werden die meisten Tiere draussen gehalten und kennen keine geschlossenen Räume.
Ein Grossteil der Tiere kennt weder Halsband noch Leine, ist auch nicht stubenrein. Die Hunde lebten teils in grossem Elend, hatten oft tagelang nichts zu fressen und haben auf der Strasse um ihr Überleben gekämpft. Sie haben in grosser Angst und Unsicherheit gelebt und haben kein Vertrauen zu Menschen, da ihnen von diesen Schlimmes widerfahren ist.

Zu Beginn kann es sein, dass der adoptierte Hund sehr futterneidisch ist, wenn er sich mit anderen Hunden bei der Fütterung in einem Raum befindet.
Der Hund wird zu Anfang nicht einfach an der Leine laufen, er braucht Zeit, um das zu verstehen.
Möglicherweise wird der Hund Angst vor Treppen haben und erst Vertrauen aufbauen müssen bis er versteht, dass ihm nichts passiert.

Der Hund braucht Sicherheit und Halt, und das kann sich erst mit der Zeit aufbauen. Das heisst, dass Zeit das Allerwichtigste ist. Es handelt sich dabei nicht um ein paar Tage oder Wochen, es kann sein, dass mancher Hund Monate braucht bis er Vertrauen fasst, entspannt frisst und an der Leine geht.

Man muss sich sicher sein, dass man die Geduld, Liebe und Zeit aufbringen kann, dem Hund die Chance zu geben das neue Leben kennenzulernen.
Wir versuchen Euch nach all unseren Kräften und unserem Wissen zu beraten und Euch zu unterstützen.